NEU: Brauchbar - 7 - Wer zahlt für die Modesünde - Dr. Silke Karcher
Shownotes
Zu Gast in der BrauchBar ist heute Dr. Silke Karcher, Unterabteilungsleiterin für Kreislaufwirtschaft im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN). Sie ordnet das aktuelle Eckpunktepapier zum Textilgesetz im Rahmen der EU-Textilstrategie ein und erklärt, was die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) für Bürger*innen, den Umgang mit dem Trend Ultra Fast Fashion und die Zukunft gemeinnütziger Sammelsysteme bedeutet.
Die Podcast-Reihe ist Teil des Projekts „Gemeinsam auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft – Die EU-Textilstrategie und die gemeinnützige Kleiderspende" des Dachverband FairWertung e.V. Gefördert wird das Projekt durch das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).
In der BrauchBar empfangen Moderator Tobias Häusler (bekannt aus dem WDR Fernsehen und WDR 2) und Thomas Ahlmann, Geschäftsführer von FairWertung, in jeder Folge einen Gast zu einem Thema aus dem Gebiet der Mode und der Textilien. In entspannter Talkatmosphäre liegt der Fokus vor allem auf nachhaltigen Themen im Zusammenhang mit unserem Kleidungskonsum und der Entsorgung ebendieser.
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:01: Diese Podcast-Reihe ist Teil des Projekts gemeinsam auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft.
00:00:07: Die EU-Textilstrategie und die gemeinnützige Kleiderspende, das Dachverband Fairwertung eV.
00:00:12: Das Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt sowie das Bundesministerium für Umwelt-, Klimaschutz-, Naturschutz- und nukleare Sicherheit.
00:00:19: Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.
00:00:23: Willkommen in der brauchbar!
00:00:29: dem Dachverband der gemeinnützigen Altkleidersammler und mit Tobias Häusler.
00:00:38: Ja, herzlich willkommen gerade dir ganz persönlich!
00:00:41: Wir sitzen hier wieder gemeinsam in der Brauchbarstaffel zwei Und wir sprechen wie in jeder Bar nur über die wichtigen Themen des Lebens.
00:00:48: In diesem Fall.
00:00:48: wirklich war ganz sicher eines der wichtigsten unsere Kleidung.
00:00:52: Sie umgibt uns jeden Tag ziemlich direkt nach der Geburt und dann bis zur letzten Minute unseres Lebens.
00:00:58: Warum interessiert uns nicht viel intensiver, wo diese Kleidung herkommt und wohin sie geht?
00:01:04: Wir denken beim Essen mittlerweile darüber nach.
00:01:07: Auch bei der Frage wie wir uns fortbewegen.
00:01:09: aber bei der Kleidungen Tja das wollen wir ändern auch in dieser Staffel.
00:01:13: Der Stammplatz neben mir an der Theke Der brauchbar ist wieder besetzt mit dem Original, mit Co-Moderator und Freund Thomas Allmann.
00:01:20: Thomas ist Geschäftsführer des Dachverband Verwertung, starke Stimme auch in vielen Gremien wenn es um die gemeinnützige Sammlungen von Altkleidern geht.
00:01:29: Hallo Thomas!
00:01:30: Hallo Tobias freut mich.
00:01:31: zweite Runde
00:01:32: Ja Kleidung ist allein schon ein entscheidender Hebel um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen die sich die EU gesetzt hat.
00:01:38: dazu will die Europäische Union Eigentlich das gesamte System Neudenken.
00:01:43: Die EU-Textilstrategie kommt bis Juni, auch noch mit einer erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien nach Deutschland.
00:01:52: Das klingt alles technisch, wird uns aber begegnen.
00:01:55: Uns die Wirkleidung kaufen unser Gast sorgt dafür.
00:01:58: sie ist Unterabteilungsleiterin für Kreislaufwirtschaft im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nuklearer Sicherheit verantwortlich für zentrale Fragen der Ressourcen- und Abfallpolitik.
00:02:08: Silke Karcher Grüße Sie Frau Dr.
00:02:10: Karcher in Bonn.
00:02:11: Ja, wunderbar.
00:02:12: Wie schön bei Ihnen zu sein!
00:02:14: Vielleicht noch mal in zwei Sätzen um das Hauptproblem zu verstehen und abzuholen.
00:02:18: was läuft im Bereich Textil?
00:02:20: Kleidung so aus dem Ruder dass es neue Gesetze braucht.
00:02:23: Kleidungen fühlt sich an wie Privatsache.
00:02:26: Kleiddung ist Privatsachen aber sagen wir mal ganz philosophisch Bei vielen Dingen die Privatsach sind haben diese Dinge trotzdem eine Auswirkung auf unsere Umgebung.
00:02:39: Was läuft aus dem Ruder?
00:02:40: Wir haben ganz viel ultrafast Fashion Kleidung, die nicht zum Langehalten gemacht ist und die auch nicht lange hält.
00:02:48: Die schnell weggeworfen wird und die billig ist.
00:02:52: Und deswegen brechen uns jetzt die Sammel- und Verwertungssysteme zusammen weil in die Systeme in die vorher gute second-hand Kleidung kam, kommt jetzt kaputte Billigware.
00:03:04: Und die, die Second Hand Ware verkaufen wollen müssen mit Billigware konkurrieren und das hat das System an den Rand oder vielleicht auch jenseits den Rand des Zusammenbruchs gebracht.
00:03:16: Ja.
00:03:16: Und kaum haben wir das Problem verstanden?
00:03:18: Sie sagen es ja mit Fast Fashion ist ja schon schnell kommt noch ultra fast fashion also neue Kollektionen wortwörtlich im Wochentakt für ein paar Euro.
00:03:28: Das klingt für Leute, die das mögen erstmal nach Teilhabe.
00:03:31: Für wenig Geld?
00:03:32: Das klingt so!
00:03:34: Das ist es vielleicht auch... Ich sehe die Leute aus den Läden kommen mit ihren großen Taschen und den Blächeln auf dem Gesicht Und das kann man ja auch verstehen.
00:03:43: kaufen, konsumen.
00:03:44: Das kann ja was Schönes sein!
00:03:46: Trotzdem hat es eben negative Auswirkungen.
00:03:49: Was wir in der EU machen ist zweierlei.
00:03:51: Wir haben die Produktverantwortung das heißt die Verantwortung auch für das Abfallstadium der Produkte bei den Herstellern Und wir haben in der sogenannten Ökodesign-Verordnung die Festlegung von Ökokriterien für die Herstellung von Kleidung.
00:04:08: Damit soll einfach das Angebot nachhaltiger werden, so dass man den Konsumenten im Grunde abnimmt sich überlegen zu müssen ist es jetzt gut oder schlecht was ich kaufe sondern die Idee ist es soll eigentlich nur noch gute Kleidungen dann auf dem Markt geben.
00:04:23: Ja, tatsächlich geht es überhaupt nicht darum, irgendjemanden den Spaß an Mode zu verderben oder gar zu verbieten.
00:04:30: Das ist überhaupt nicht das Thema.
00:04:32: Das Thema ist, dass unser Konsum die Produktion völlig aus dem Ruder gelaufen ist und wir als Gesellschaft müssen uns irgendwie fragen ob gewisse Geschäftspraktiken oder Produkte auf unserem Markt angeboten werden wie wir damit umgehen wollen?
00:04:47: Und eine Antwort ist eben jetzt die politische Regulierung.
00:04:50: Frau Karche hat es gesagt Wir als Sammler die wir Jahrzehnte nie aussortierten Sachen genommen haben, sie für karitative Zwecke oder Second Hand eben angeboten haben.
00:05:01: Können das jetzt so nicht mehr zur Verfügung stellen?
00:05:03: Eben weil die Geschäftsmodelle anders geworden ist und die Qualitäten andere sind, die Mengen andere sind... Da brauchen wir jetzt eben Antworten drauf!
00:05:10: Es geht gar nicht darum Mode irgendwie zu begrenzen oder so sondern eigentlich Mode besser zu machen.
00:05:18: Ja das klingt gut und in der Tat Vielleicht dachte man, wenn erst mal nur mehr Mode verkauft wird, habt ihr erstmal mehr im Kreislauf.
00:05:25: Mehr zur Wiederverwendung, mehr zum Recycling.
00:05:28: aber das stimmt einfach nicht.
00:05:29: die Qualität ist schon von Hause aus Fabrikseits so dass sie nahezu auseinander fällt und nach ein paar Wochen auch durch ist.
00:05:36: Ja und wir müssen uns glaube ich auch ehrlich machen und auch das ist sicherlich ein Ziel was wir angehen müssen es gibt aktuell keine echte nachhaltige Antwort darauf was wir mit einem Textil am Bekleinungsstück machen, wenn es wirklich nicht mehr benutzbar ist.
00:05:50: Es gibt nicht die großen industriellen Anlagen, die recyceln-, de-recyckelte Faser herstellen.
00:05:56: Wir haben alle Verfahren und das ist alles da aber es ist eben noch kein echtes Geschäftsmodell.
00:06:01: Das hat sich am Markt noch nicht durchgesetzt und dieses anzureizen dafür brauchen wir die richtigen Rahmenbedingungen und ich glaube dass auch die Initiative der Textilstrategie, die wir im Übrigen bei Verwertung sehr begrüßt haben.
00:06:12: Der EU-Textil Strategie ist ein technischer Begriff von Dr.
00:06:16: Welches Problem soll sie ganz konkret lösen?
00:06:18: Es gibt mehrere Ebenen.
00:06:20: Ja, die Textilstrategie will letztlich das ganz Große, dass die Überschrift ist ... Wir wollen bis zu zwanzig dreißig in der Europäischen Union eine nachhaltige Textilwirtschaft und nachhaltigen Textilien haben.
00:06:37: Das ist das Ziel!
00:06:38: Bis zum Jahr zwei Tausend Dreißig.
00:06:40: Das sind unsere Welt übermorgen.
00:06:44: Darin arbeiten wir.
00:06:45: Man wird dann sehen Wie weit man bis zum Jahr zwanzig dreißig gekommen ist.
00:06:49: Aber große Schritte sind auf dem Weg, zum einen werden Designkriterien festgelegt also wie muss Kleidung die in der EU verkauft werden darf beschaffen sein?
00:07:02: Das ist das eine und zum zweiten werden die Hersteller und das schließt diejenigen die von Herstellern im Ausland in die EU importieren verantwortlich gemacht auch für Abfälle, die dann entstehen für die weggeworfene Kleidung finanziell aufzukommen.
00:07:21: Und damit soll auch der Markt der Sammler und Verwerter unterstützt werden in dem die Hersteller eben dafür aufkommen oder mitauf kommen?
00:07:34: Das ist dann genau dein Bereich, lieber Thomas.
00:07:37: Was sagt ihr?
00:07:38: Wie bewertet Verwertung die Textilstrategie auch die Maßnahmen, die national ergriffen werden und das frage ich dich auch persönlich als Vize-Präsident von Reuse Europe also dem Zusammenschluss sozialwirtschaftliche Akteure in ganz Europa.
00:07:50: Ist das jetzt der große Wurf oder sagst du Stückwerk da braucht es noch was?
00:07:54: Ja, ich habe vorhin so ein bisschen gezuckt.
00:07:56: Als du sagst das ist ja ... ... es ist ja im Jahr ... ... und die Textilstrategie ist tatsächlich ambitioniert.
00:08:01: Das sind ganz viele Maßnahmen.
00:08:03: Frau Karcher hat es genannt auch Produktdesign.
00:08:05: wie soll Bekleidung überhaupt beschaffen sein wenn sie hier verkauft wird etc... Wir haben das sehr begrüßt und vor allem auch dass diese Textil-Strategie ambitioniert ist auf was die Zeitläufe angeht weil da schafft auch Druck und auch das merkt man schon die Industrie der Sektor beschäftigt sich mit all diesen Themen und das bringt schon mal auch Bewegung und Dynamik rein, auch in den Gesetzgebungsprozessen.
00:08:30: Es wird an ganz vielen Stellen gearbeitet also wir begrüßen das.
00:08:33: zur erweiterten Herstellerverantwortung.
00:08:35: Wir haben vor circa sechs Jahren darauf hingewiesen dass dieses System was ja früher tatsächlich für die Bürgerinnen den Bürger kostenlos letztlich war.
00:08:45: so nicht mehr aufrecht zu erhalten sein wird, weil einfach der Aufwand so hoch ist.
00:08:50: Man kommt unglaublich viel aber eben unglaublich viele Ware die praktisch wertlos sind.
00:08:55: wir können sie nicht karitativ weitergeben und wir können sich nicht zackend hand nutzen.
00:08:58: ganz konkretes Beispiel wenn ich für meine karitativer Aufgaben vor Ort zehn Bekleidungsstücke brauche dann reicht es früher dass ich irgendwie zwanzig oder fünfzehn Stücke gespendet bekommen habe.
00:09:12: heute brauche ich deutlich mehr um auf diese Stücke zu kommen, die ich brauche.
00:09:16: Also ich habe einen deutlich höheren Aufwand und das überfordert das System
00:09:21: mittlerweile.".
00:09:21: Und jetzt kommen Sie fordert der Kircher!
00:09:23: Sie bauen für Deutschland, für die Bundesregierung an diesen System mit in dem Textilhersteller dann wirklich erstmals auch für das Lebensende ihrer Produkte verantwortlich sein soll.
00:09:35: Vielleicht kriegen wir es noch konkreter hin, wie funktioniert diese erweiterte Herstellerverantwortung?
00:09:40: ganz konkret auch wenn ich weiß dass sie uns in die Küche der Gesetzgebungsverfahren nicht richtig rein und schauen lassen können?
00:09:46: Ach so grundsätzlich kann ich Ihnen schon erzählen wie das funktioniert.
00:09:49: vielleicht fange ich mal mit dem Herstellabegriff an weil der so ein bisschen verwirrend ist.
00:09:54: Wenn wir über Hersteller reden, stellen wir uns eine Fabrik vor, die was herstellt und das ist auch die Grundidee.
00:10:01: aber der Herstelle, der jetzt nachher verantwortlich gemacht wird, dass es nicht die Fabrik irgendwo in Asien, in der man vielleicht gar nicht haphaft werden kann sondern im Zweifelsfall derjenige dessen man sehr gut haphaft werden kann, der in Deutschland sitzt und die Ware importiert also der Herster ganz kurz der das in Deutschland wirklich produziert.
00:10:24: Oder ist es derjenige, der es nach Deutschland importiert und auf den Markt bringt?
00:10:29: Das heißt im Wesentlichen können wir die Hersteller greifen.
00:10:35: Das finde ich wichtig für dieses System.
00:10:37: Dann gibt's ein bewährtes System, wie man das mit dieser Herstelleverantwortung organisieren kann.
00:10:43: Das haben wir bei den Verpackungen so gemacht.
00:10:45: Ihr kennt das alle.
00:10:47: Die gelbe Tonne oder der gelbe Sack ... wird privat finanziert, von den Herstellern finanzierend abgeholt und die Abfälle da drin werden sortiert und verbeertet soweit es möglich ist.
00:10:59: So ähnlich soll das auch mit den Textilien funktionieren.
00:11:02: Es soll also von den herstellern finansiert werden dass die Textilian gesammelt und verwertet werden.
00:11:10: so ganz grob.
00:11:12: Dann haben wir die Rolle der Sammler, der privaten Sammler.
00:11:14: Wir wollen ganz wichtig ist uns dass die existierenden Strukturen dabei erhalten bleiben.
00:11:20: das heißt die Vorstellung ist dann die Zusammenschlüsse der Hersteller, die Organisation für Herstelleverantwortung, dass sie dann Verträge mit den entsprechenden Sammlern schließen und sie Jetzt unentgeltlich läuft dann Entlohn, denn die Organisationen sollen nach unserer Vorstellung auch bestimmte Quoten erfüllen müssen.
00:11:42: Also zum Prozess was wir gemacht haben, wir haben uns ein bisschen was Neues ausgedacht um die Beteiligten möglichst gut einbeziehen zu können so einen zweistufigen Prozess.
00:11:52: Wir schreiben nicht in Gesetz und fragen alle was sie dazu meinen sondern wir haben erstmal Eckpunkte Papier gemacht.
00:11:58: Das hat irgendwie so, ich weiß nicht, so zehn Seiten oder so und da steht so drin wie stellen wir uns das grundsätzlich vor?
00:12:04: Das haben wir auf unserer Website veröffentlicht und haben gesagt Wir wollen jetzt mal hören was alle Betroffenen so dazu meinen.
00:12:11: Da haben wir jetzt, glaube ich, vierundachtzig Stellungnahmen gekriegt.
00:12:14: die Werden wir sehr genau aus.
00:12:16: Das ist von großen Verbänden...
00:12:18: Von den Herstellern auch?
00:12:21: Genau,
00:12:22: das ist teilweise von großen Verbänden und von Herstellern wie Otto, der eben die Sachen importiert.
00:12:29: Der Einzelhandel aber auch einfach kleine Betriebe, der Verband Textil- und Mode.
00:12:34: also von allen möglichen Seiten haben wir da Stellungnahmen bekommen.
00:12:38: Und die haben meine Kolleginnen jetzt Und haben da tatsächlich, die kamen jetzt noch mal und haben gesagt so, das war gut dass wir es so gemacht haben.
00:12:48: Weil da sind doch eine ganze Menge Kommentare gekommen Das müssen wir uns sehr genau angucken ob wir da bestimmte Sachen nicht auch noch ein bisschen anders machen müssen.
00:12:56: Ich habe dieses Eckpunkte Papier auch gelesen weil ist mir so nahe lag sozusagen Thomas Verwertung hat den Umweltminister hat Carsten Schneider eingeladen ihr wart bei einer eurer Mitgliedsunternehmen Organisationen und da hat der Minister eben dieses Eckpunktepapier veröffentlicht Auf der Tonspur ja auch deutlich eure Bedeutung erwähnt.
00:13:14: Was leisten diese sozialwirtschaftlichen Akteure also ihr und wie bewertet ihr dieses Eckpunktepapier?
00:13:21: Ich glaube zunächst einmal kann man sagen, dass der soziale Sektor die maßgeblichen Träger des Second Hands der lokalen Wiederverwendungskreisläufe in Deutschland sind.
00:13:33: Wir bringen Expertise ein über in der Sammlung, aber auch in der Verwertung.
00:13:42: Ich würde es aber auch so formulieren dass wir diesem System auch Sinn geben.
00:13:47: Wir haben eine hohe Akzeptanz und Vertrauen bei den BürgerInnen.
00:13:51: deswegen haben wir in Deutschland bereits heute so hohe Sammlungsquoten.
00:13:55: also über zwei Drittel der Textilien die deutsche Haushalte aussortieren landen schon in so einer Getrennsammlung.
00:14:02: Ich habe mir in diesem Jahr mehrere Vorträge gehalten, wo Menschen aus Europa aus den Mitgliedstaaten hören wollten.
00:14:08: Warum das in Deutschland denn so gut funktioniert?
00:14:10: Weil eben deren erweiterte Hersteller Verantwortung so ein System hinbekommen möchte wie wir es in Deutschland haben.
00:14:17: Deswegen haben wir es auch sehr begrüßt dass die Bundesregierung das Ministerium gesagt hat Wir wollen auf den bestehenden Strukturen aufbauen und der Minister sich auch bei der Veröffentlichung des Eckpunkte Papiers steht ja auch drin aber ihr habt es auch nochmal gesagt eben für die Sonderrolle auch der gemeinnützigen Sammler ausgesprochen hat und das sicherstellen möchte.
00:14:36: Wir haben das natürlich auch kommentiert.
00:14:38: Ihr seid unter den Rückmeldungen?
00:14:40: Genau!
00:14:42: Und wir haben das sehr begrüßt, auch dem Prozess, dass eben so früh die Möglichkeit gegeben wird – auch für uns als Verein.
00:14:49: Ich würde jetzt mal zu den anderen, die gerade genannt wurden, da sind wir dann auch irgendwie etwas kleiner was die Ressourcen angeht.
00:14:55: Uns gibt es dieser Prozess eben die Möglichkeit unsere Expertise, unsere Positionen und die Interessen unserer Mitglieder einzubringen.
00:15:04: Wir sind sehr froh dass diese Sonderrolle und die besondere Bedeutung der Gemeinnützigen hier gesehen wird.
00:15:09: im Eckpunktepapier haben allerdings auch noch Vorschläge gemacht wie wir das auch auf Dauer sicherstellen können dass es weiterhin nicht gemeinnützig in Sammlungen gibt als Angebot.
00:15:19: Und da schauen wir jetzt natürlich ganz gespannt wie das denn dann im konkreten Entwurf aussehen.
00:15:26: Ich
00:15:26: verstehe die Idee, also wer Kleidung verkauft zahlt künftig auch für das Wiedereinsammeln.
00:15:33: Für das Behandeln dieser Artikel.
00:15:35: Das werden die Hersteller ja nicht Schulterzucken zur Kenntnis nehmen!
00:15:39: Für mich ergibt sich eine Lücke entweder zahlen wir das sie und ich es im Laden wird Kleidungen nur teurer schaffen.
00:15:49: Sie's wirklich ihr Ziel dass sie genannt haben zu erreichen?
00:15:52: Besser wird, langlebiger.
00:15:54: Repariere bei was im Grunde ja dann auch wieder Kosten für die Hersteller einspart.
00:15:57: also wie motivieren Sie wirklich dass die Kleidung besser wird?
00:16:01: Schwierige Frage.
00:16:03: gute Frage Also das wir im Moment machen ist in gewisser Weise nicht ein gezieltes Gesetz für bessere Kleidungen Das muss man einfach mal so klar sagen, sondern wir machen ein Gesetz das dafür sorgt dass die Hersteller wie gesagt inklusive der Importeure die Verantwortung auch für das Abfallstadium ihrer Produkte übernehmen.
00:16:24: Und ich denke das wird sich in der Tat auch auf die Qualität auswirken nämlich wenn die Preise die zu bezahlen sind das werden preise pro Kilo oder Tonne sein und insofern ist es von dem Preis pro Gewinn oder Preis pro Verkaufspreis ist die Gebühr dann für jemand der hochwertige Kleidung macht, langlebige Kleiddung macht.
00:16:47: Natürlich geringer als für jemand, der sehr viel, sehr billige Kleydungen macht.
00:16:52: Verstehe, da habe ich jetzt Hersteller.
00:16:53: was von Ihnen.
00:16:53: Da gibt
00:16:54: es schon ganz klaren Anreiz aber ... sozusagen die ein bisschen spezifischeren Anreize oder Vorgaben jetzt langlebige, recyclingfähige Kleidung zu machen.
00:17:07: Die finden sich hauptsächlich in dem anderen Modul was bei der Europäischen Kommission erarbeitet wird nämlich den sogenannten Ökodesign-Kriterien, die dann eingehalten werden müssen werden von den Organisationen, wollen von den Organisationen.
00:17:26: Wir haben ja bisher erst mal nur einen Eckpunktepapier geschrieben verlangen dass sie ihre Entgelte eben auch daran orientieren wie der ökologische Wert des entsprechenden Produktes ist und das muss jetzt eben entwickelt werden.
00:17:41: Ja habe ich als Hersteller ja direkt was von oder provokant gesagt wenn ich kein Müll produziere dann muss ihr keinen Müll und keine Beseitigung bezahlen Thomas.
00:17:49: Ja, man reizt das an.
00:17:51: Also derjenige, der gesellschaftlich gewolltere Bekleidung herstellt weil sie vielleicht auch reparierbar ist, weil sie langlebiger ist bezahlt dann etwas weniger Beiträge.
00:18:02: aber du hast ja auch eine Frage gestellt die vielleicht unseren Zuhörerinnen so ein bisschen sorge macht wird meine Bekleiding jetzt teurer?
00:18:09: und da hilft dann vielleicht mal einen Blick in andere Länder die schon eine EPR haben.
00:18:14: Die Franzosen haben es seit zwei tausend neun.
00:18:16: die Niederländer haben es jetzt eingeführt Und dort ist es eben nicht so, dass die Beiträge, die notwendig sind um erstmal die Bekleidungsstücke wieder einzusammeln zu sortieren etc.
00:18:28: Dort zu einer massiven Verteuerung der Begleitung geführt haben.
00:18:32: Wir wohnen ja hier relativ nah an den Niederlanden also ich beobachte nicht das jetzt Massen von Niederländern gerade hier durch die Fußgängerzonen gehen und hier günstige Bekleiderungen einkaufen.
00:18:43: Es ist immer noch eher andersrum.
00:18:45: Sie kommen aber wahrscheinlich aus verschiedenen Gründen
00:18:47: Genau.
00:18:48: Wir sind ja auch Einkaufsstadt, wir sitzen hier bei den Essen.
00:18:51: aber ich glaube die Sorge kann man den Verbraucherinnen nehmen.
00:18:55: und letztlich muss man aber auch sagen das ist ja auch bei allen anderen Dingen den Müll, den Abfall den wir produzieren wie alle zusammen.
00:19:03: dafür müssen wir irgendwie aufkommen und auch umgehen und dass erzeugt immer Kosten Aber das Bekleidung jetzt deswegen super teuer wird in Zukunft.
00:19:12: Die Sorge Kann
00:19:13: Man Nehmen Zumindest nicht aus diesem Grund.
00:19:15: Ja genau also Das ist genau der Punkt.
00:19:17: Die Entsorgung kostet immer und zum einen, wenn es der Entsorger vor Ort macht also ihre Müllabfuhr dann kostet das Müllgebühren.
00:19:28: wie muss auch jeder bezahlen?
00:19:30: Und wenn das komplizierter wird und der Recyclinghof mehr leisten muss dann steigen halt die Müll gebühren.
00:19:36: Dann zahlt man das so und Wenn man das auf die Hersteller abzielt dann zahlt Man das sicherlich über Wahrscheinlich kleine Aufschläge in den Produktpreisen.
00:19:48: Also ich glaube, das kann man auch nicht verhehlen.
00:19:50: die Hersteller können sicherlich teilweise noch ihrem Imagen so ein bisschen senken aber ansonsten wenn sie zusätzliche Kosten haben dann wird man das irgendwo in den produktpreisen sicherlich sehen.
00:20:00: Dann zahlt man nicht mehr sechs Euro neun neunzig fürs Abendkleid sondern sieben neun und vierzig.
00:20:04: Ja da wären aber höchstwahrscheinlich schon Mitnahmeeffekte dabei wenn man sich anschaut was in Frankreich an Beiträgen aufgerufen wird ob das fünfzig Cent sind pro Artikel.
00:20:13: Das würde vielleicht unsere Branche freuen, weil es dann auch Möglichkeiten gäbe in der Sammlung und auch in der Sortierung Innovationen auf Frauen zu treiben.
00:20:22: Aber das sind schon sehr Detailfragen.
00:20:24: Ich verstelle dir mal die Frage – stärkt das neue System?
00:20:27: Diese Strukturen eurer Struktur oder setzt es eurer strukturen Unterdruck?
00:20:30: Nein also ist es notwendig um die gut funktionierenden... ich habe gesagt wir erfassen schon sehr viel eine hohe Erfassungskquote in Deutschland diese zunächst einmal zu stabilisieren Aber auch mit dem Ministerium glaube ich so rauszuhören.
00:20:43: Wir wollen ja weitergehen, wir wollen eine Kreislaufwirtschaft und dafür braucht es mehr.
00:20:47: Es gibt auch Chancen in der Innovation was die ganze Digitalisierung KI AI oder auch der digitale Produkt passt, der auch zu der Textilstrategie gehört.
00:20:56: da gibt es ja zukünftig auch neue Möglichkeiten.
00:21:01: Aber das alles sozusagen in ein Gesetz zu kriegen ist herausfordernd, aber wir haben in jedem Fall erstmal die Chance unser System zu stabilisieren.
00:21:09: Worum uns sehr viele in Europa beneiden aktuell?
00:21:12: Da muss man auch die Gesetzgebung auf europäischer Ebene an der Stelle noch mal hervorheben und loben, weil die EU wird ja oft kritisiert.
00:21:20: Schon in dem Rechtsakt auf EU-Ebene steht ganz klar drin dass die karitativen Sammler, die dem Gemeinwohl dienen eine privilegierte Stellung letztlich haben sollen damit neue Regelungen jetzt die Existenz dieser gemeinwohlorientierten Branche nicht gefährden.
00:21:37: Das heißt politisch gedacht Sie sehen diese Akteure langfristig genügend unterstützt.
00:21:43: Wir wollen diese Akteure so unterstützen, dass sie weiter ihrer Rolle gerecht werden können auf jeden Fall.
00:21:49: Wollen wir noch mal über gute Kleidung sprechen Thomas?
00:21:52: Wie sieht gute Kleiddungen aus?
00:21:54: Ist das eine Aufforderung dein neues Hemd zu kommentieren?
00:21:57: wahrscheinlich nicht...
00:21:57: Es ist ein sehr sehr altes Hemd.
00:21:59: Wart ihr keine Sorgen aber noch geb ich es dir nicht mit!
00:22:01: Ich glaube aus unserer Sicht ist als allererstes Mal wichtig, dass Textilien wieder langlebiger werden.
00:22:08: Da kann ein Textilingenieur ganz anders darauf antworten als ich.
00:22:11: also wie stelle ich das sicher?
00:22:12: Aber wir wissen ja auch, dass der größte Umwelt nutzen ist wenn einfach die Textilie länger getragen werden.
00:22:19: Also sie sollten langlebig sein.
00:22:20: Wir sollten auch überlegen vielleicht auch andere Geschäftsmodelle leihen, tauschen, fördern können in Deutschland wie wir auch Reparatur wieder nach vorne bringen.
00:22:29: Wir hatten vielversprechende Projekte in Bundesländern mit Reparaturboni.
00:22:34: die Franzosen versuchen jetzt etwas was Reparaturauch von Bekleidung angeht.
00:22:39: das sollten wir fördern und wir müssen darüber nachdenken wie wir Textilien von Anfang an so designen dass sie am Ende Recycling fähig sind.
00:22:48: Aber da hat Frau Karcher ja auch zurecht auf.
00:22:50: Und deswegen ist es so gut, dass wir eine Strategie haben, das wir von Anfang an gesagt haben.
00:22:54: Es gibt nicht dieses eine Gesetz was alles regeln wird sondern wir brauchen unterschiedliche Ansatzpunkte.
00:22:59: Produkt-, Design-Richtlinie, dass für uns darauf verständigen wie Bekleidung mindestens sein muss wenn es hier auf unserem Markt verkauft
00:23:07: werden.
00:23:08: Sie haben doch – Wir haben uns ja schon unterhalten Frau Kache sie haben doch noch ein altes Stück von ihrer Mutter unkaputtbar.
00:23:13: war das nicht so?
00:23:14: Genau.
00:23:15: Ich hab noch einen Kleid von irgendwelchen Vorfahren tatsächlich, das ist über hundert Jahre alt.
00:23:23: Wow!
00:23:24: Das war so ein Feiertagskleid und das besitzt meine Mutter noch.
00:23:28: Und das erinnert einem dann so dran wie Gegenstände ... Das gilt ja nicht nur für Kleidung früher durchaus mehr wertgeschätzt wurden weil sie glaube ich auch einen größeren Anteil des jeweiligen Einkommens, der verfügbaren Mittel dann eben in ein Kleid oder so geflossen sind.
00:23:49: Und da muss man nicht hundert Jahre zurückgehen und ich sehe das bei meinen Eltern, die sind jetzt über achtzig.
00:23:55: die schmeißen ganz ungern Sachen weg und nicht, weil sie sich nicht trennen können.
00:24:00: Sondern weil Sie bei jedem Gegenstand sehen was da an Wert, an Ressourcen, an Arbeit drinsteckt.
00:24:07: und wo Sie dann sagen so naja aber das kann man doch noch wieder kleben, das kann auch noch nicht weggeschmeißen im Falle der Kleider das kann ja doch noch flicken.
00:24:16: also ein ganz anderes Denken über Gegenstände und diese Ex- und Hauptkultur dass es irgendwie cool ist Man kauft was und man benutzt das gar nicht lange.
00:24:27: Dann kann man es wieder wegwerfen, dann kauft man sich etwas Neues.
00:24:31: Das war bei der Generation noch nicht.
00:24:33: Und die denken da ganz anders.
00:24:36: Da kann man manchmal so ein bisschen back to the future denken.
00:24:42: Seien wir konservativ besinnen wir uns auch auf des Altes.
00:24:45: Wertschätzung auch ja!
00:24:46: Ja, also letztlich werden wir so ein bisschen betrogen um genau diesen emotionalen Wert den die Dinge früher hatten.
00:24:54: Genau diese Ex-Hop-Mentalität auch ein bisschen das Hamsterrad.
00:24:58: Morgen brauche ich schon wieder eine anders geschnittenen Jeans und mittlerweile ja auch die Händenform der Herren ändern ständig welche Farbe welchen Kragenbrauch ich.
00:25:07: Das entwertet eigentlich auch die einzelnen Kleidungsstücke und auch das wäre etwas was wir gewinnen können.
00:25:13: Es ist ja eben nicht Verzicht auf Bekleidung.
00:25:15: Vielleicht müssen wir weniger kaufen, wir gewinnen aber mehr an emotionalen Wert und das wäre vielleicht ein übergeordnetes, ein Metaziel was wir alle gemeinsam haben können.
00:25:25: Ein kleiner Satz wollte ich noch zwischenschieben weil mir das wichtig ist.
00:25:28: Sie haben gerade auch Teile oder Anteil des Einkommens erwähnt.
00:25:31: du hast immer sehr deutlich gesagt Ultrafast Fashion, das ist keine arme Leutekleidung.
00:25:36: Du siehst dort auch die hohen Einkommen einfach umso mehr konsumieren?
00:25:40: Ja, es ist ein bisschen etwas was in der öffentlichen Diskussion immer so ein bisschen ja so einfach irgendwie mitläuft dass gesagt wird die Billiest Anbieter würden eben Menschen bedienen mit wenig Einkommen.
00:25:54: Tatsächlich wissen wir, dass die Kunden durchaus aus allen Gesellschaftsschichten kommen und den meisten Umsatz machen.
00:26:00: Gutverdiener!
00:26:01: Und eben nicht Menschen mit wenig Geld.
00:26:04: Wir stellen vor Dr.
00:26:05: Karcha am Ende unseren Gästen immer ein weißes natürlich fair produziertes T-Shirt zur Verfügung.
00:26:10: wiederverwendbar ewig haltbar ja darauf können sie eine Botschaft drucken lassen.
00:26:15: das kann ein Wort sein es kann ein Bild sein ein ganzer Satz.
00:26:18: was würden Sie für uns auf dieses t-shirt druckt?
00:26:21: ich würde da was Von allgemeiner Gültigkeit draufdrucken, denn ich gehe damit ja zur Arbeit oder in die Fußgängerzone.
00:26:31: Ich würde da drauf schreiben am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist dann ist das noch nicht das Ende.
00:26:37: Das ist wirklich so ein Motto was wir hier im Umweltministerium leben.
00:26:42: uns bläst gelegentlich schon der Wind entgegen Und manchmal ist es schwierig.
00:26:49: Es ist politisch schwierig, aber haben wir auch einfach mit ganz konkreten Problemen zu tun die auch technisch in der Realität schwirrt zu lösen sind.
00:26:59: Und dann sage ich mir am Ende daran glauben wir wird es gut und solange müssen wir durchhalten bis wir da angekommen sind.
00:27:08: Sie sitzen an den Hebeln und am Ende wir Konsumentinnen und Konsumenten auch.
00:27:12: Danke für Ihre Zeit!
00:27:13: Danke nach Bonnen.
00:27:14: Dankeschön für die Gelegenheit mit Ihnen zu sprechen.
00:27:17: Und wir haben so viele Folgen auch in dieser Staffel, auch verschiedenste Themen der smarte Kleiderschrank.
00:27:23: Auch diese ganze Bereiche reparieren und neu verwerten Jeans sucht er einfach mal nach der Folge mit Conny.
00:27:29: Such Conny!
00:27:31: Das an sich wird schon eine große Freude sein.
00:27:33: Der Weg der Altkleider wenn ich sie nie die Tonne werfe... Wir waren in Afrika.
00:27:37: also es passiert insgesamt in diesen Staffeln eine ganze Menge.
00:27:40: Abonniert uns bitte dann melden sich die neuen Folgen ganz automatisch bei euch.
00:27:44: Wir hören uns dann bestimmt gleich wieder in der nächsten brauchbar folgenden.
00:27:47: Danke schön,
00:27:48: Thomas!
00:27:48: Danke Tobias!
00:27:53: Bis zum nächsten
00:27:54: Mal... In der ... Brauchbar Der Podcast von fairwertung dem Dachverband der gemeinnützigen Altkleidersammler.
00:28:02: Alle Folgen Hintergründe und Zusammenhänge findet ihr auf altkleiderspenden.de.
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